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Banken erhöhen Spesen!

Ein Großteil der Banken hat bei den Spesen teils kräftig an der Preisschraube gedreht und mehrere Erhöhungen vorgenommen. Das kritisiert die Arbeiterkammer (AK) anhand ihres neuesten Bankenmonitors, erstellt im Jahresvergleich bei zwölf Banken. „Im Durchschnitt wurden rund zwölf Preise um 4,41 % angehoben. Verglichen wurden Preise von 53 Dienstleistungen wie etwa Zahlungsverkehr, Sparen, Kredit oder Wertpapiere. Die AK fordert mehr Transparenz für die Kunden und eine gerechte Preispolitik bei Zahlungsverkehrsdienstleistungen. Überziehungszinsen bei Girokonten müssten gedeckelt werden. Bei Girokonten, Krediten und Sparbüchern brauche es klare Zinsanpassungsklauseln für Soll- und Habenzinsen. Und: „Viele Entgelte, vor allem für Dienstleistungen in Selbstbedienung, müssen preisgünstiger werden“. Die kräftigsten Ausreißer orteten man beim Kassageschäft (Schalter) und Zahlungsverkehr. So stieg bei der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien die Gebühr für eine Bareinzahlung am Schalter auf ein fremdes Raiffeisen-Konto um fast 86 %. Die auffälligste Erhöhung nahm die HYPO NÖ vor, indem sie die Gebühr für eine Buchung mittels Erlagschein (beleghafte Überweisung) von 93 Cent auf 2,50 Euro hinaufschraubte – eine Steigerung um 168,82 %!! Auch in der Corona Krisenzeit sehen die Banken ihre Kunden als Bittsteller und verlangen teilweise überhöhte Bearbeitungsspesen. Deshalb ist es gerade jetzt sehr wichtig sich bei einem unabhängigen Finanzberater Unterstützung zu holen. Kontaktieren Sie mich unter: beratung@austrofinanz.at